Sommerlöcher stopfen

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Sommerzeit ist Urlaubszeit – für Medien eine saure Gurkenzeit, für Unternehmen die Chance auf Abdruck! (Bildrechte: Meike Kluska)

Veröffentlichungschance für Unternehmen

Der Sommer ist endlich da! Damit kommt auch die schöne Urlaubszeit. Was für die einen Freud ist für die anderen Leid: Jetzt beginnt nämlich für die Medien –  on- sowie offline – die „saure Gurkenzeit“. Die Politik verschwindet in die Sommerpause und auch so scheinen alle Themen verreist zu sein. Das ist die Chance für Unternehmen. Auf die Idee für diesen Blogbeitrag brachte mich Andreas Quinkert mit seinem Blogbeitrag „Wie Storytelling für Unternehmen funktioniert“. Denn genau jetzt ist die beste Zeit für Unternehmen Storytelling zu betreiben und damit die Veröffentlichungschancen marginal zu erhöhen.

Zielgruppe der Medien recherchieren

Doch platte Produktwerbung lockt höchstens den Anzeigenverkäufer hinter dem Ofen hervor. Und das wollen Unternehmen ja eigentlich mit ihren Presseartikeln nicht erreichen. Ganz im Gegenteil: Die Redaktion soll überzeugt werden, das genau dieser Beitrag für die Leserschaft sehr interessant ist. Denn der Redakteur hat ja seine Leserschaft, also seine Zielgruppe, im Blick, wenn er das „Blatt“ für morgen macht. Wollen Unternehmen also ihren Presseartikel veröffentlicht haben, ist erst einmal zu recherchieren, welche Zielgruppe das entsprechende Medium erreicht. (Die Mediadaten geben darüber Aufschluss!). Dann muss ein Thema im Unternehmen gefunden werden, das eine hohe Relevanz für die Leserschaft hat. Je höher die Relevanz umso höher die Chance für eine Veröffentlichung des PR-Artikels.

Externe finden Themen

Sie haben kein Thema? Das nehme ich Ihnen nicht ab. Sie sind die Experten in ihrer Branche. Sie haben das Wissen über ein Produkt oder eine Dienstleistung. Außerdem wissen Sie ganz genau, warum Ihre Zielgruppe Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung braucht. Sie sind der Problemlöser. Verknüpfen Sie das Problem und Ihre Lösung mit einer aktuellen Meldung oder einem Geschehen und schon haben Sie Ihre „Story“. Oder schauen Sie ganz genau hinter Ihre Unternehmenskulissen – kristallisiert sich vielleicht ein Thema aus der Belegschaft heraus (Elternzeit, Weiterbildung, sportliche Teilnahme an einem Wettkampf etc.)? Finden Sie selber kein Thema, lassen Sie jemanden hinter Ihre Kulissen blicken, der nichts mit dem Unternehmen zutun hat. Betriebsblindheit lässt grüßen. Häufig finden Externe spannende Themen, die Sie selber nicht erkannt haben.

Wie funktioniert Storytelling?

Dann gilt es noch, das Thema zu einer Story zu machen. Erzählen Sie eine Geschichte, erzählen Sie sie spannend, bauen Sie einen Spannungsbogen auf. Nehmen Sie sich spannende Kinofilme oder Krimis zum Vorbild. Andreas Quinkert fasst das so zusammen: „Zunächst wird das Interesse des Rezipienten über eine mit seiner Alltagserfahrung verknüpfte Problemstellung geweckt. Danach wird er durch eine unterhaltsame Handlung weiter ins Geschehen gezogen und bei der Stange gehalten, um schließlich mit der (originellen, lehrreichen, entlastenden o. ä.) Auflösung des Problems „belohnt“ zu werden.“ Und weiter: „Die zentrale Botschaft mit dem beabsichtigten Merkfaktor gehört immer ans Ende der Geschichte oder sollte zumindest dort noch einmal klar und deutlich wiederholt werden. Warum dort? Weil unsere Aufmerksamkeit am Ende einer Geschichte entsprechend hoch ist. Schließlich wollen wir wissen, wie das Ganze ausgeht – sofern es denn auch wirklich eine gute bzw. gut erzählte Story ist. Sonst schalten wir schon vorher ab.“

Also: Nutzen Sie die Sommerzeit für Ihre Unternehmens-PR. Themen bieten sich zu Hauf und wenn sie für die Zielgruppe der Medien relevant sind, bekommen Sie Ihre Veröffentlichung – garantiert!

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Ein Beitrag zu “Sommerlöcher stopfen

  1. Ups, die Nennung ehrt mich jetzt aber … Das ist aber Nebensache. Hauptsache ist, dass dein Beitrag natürlich den Nagel auf den Kopf trifft: Gerade jetzt ringen die ohnehin eher schlecht besetzten Redaktionen um gute, seriöse und zielgruppenrelevante Storys. Eine vorausschauende, planvolle Pressearbeit kann genau das leisten. Und hinzu kommt: In jedem Unternehmen lassen sich gute Storys aufstöbern – oder kreieren.

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