Ein Dorf geht online

Internetseite_Rodde_Startseite

Mit der Internetseite www.rodde-rheine.de geht der Stadtteil Rodde online und rückt somit noch enger in die Wahrnehmung der Menschen. (Bildrechte: Meike Kluska)

Termine, News und Informatives über Rodde im Netz
Nur wer seine Heimat kennt, wird sich mit ihr identifizieren – unter diesem Motto hat der Vorort Rodde im vergangenen Jahr eine Imagebroschüre bekommen. Jetzt geht Rodde online. Mit dem Webauftritt www.rodde-rheine.de kann jetzt noch mehr Aktualität garantiert werden. Rund 78 % der Deutschen bewegen sich online, hier werden Informationen gesammelt, miteinander kommuniziert und eingekauft. Wer hier nicht auffindbar ist, der verschwindet aus dem Blick und somit auch aus der Wahrnehmung der Menschen. Das gilt nicht nur für Unternehmen, sondern für Dörfer, Gemeinden und Städte gleichermaßen.

Menschen an den Stadtteil binden

Gerade Dörfer sind aufgrund des demografischen Wandels auf jungen Zuwachs angewiesen. Nur, wenn ich etwas über „meinen“ zukünftigen Wohnsitz erfahren kann, werde ich mich schneller für eine Sesshaftigkeit vor Ort entscheiden. Mit der Internetseite für Rodde sollen alteingesessene Bürgerinnen und Bürger noch näher an ihren Stadtteil gebunden, gleichzeitig aber auch Neubürgerinnen und -bürger auf diesen aufmerksam gemacht werden. Warum sollen nicht auch Dörfer mit einem hochwertigen Webauftritt online gehen?

Raum für Vereine & Verbände

Die neue Seite soll örtlichen Vereinen und Verbänden, die keinen eigenen Webauftritt haben, die Möglichkeit geben, sich hier vorzustellen. Auch sie müssen sich wieder stärker in die Wahrnehmung bringen. Denn auch sie leiden unter der Vergreisung ihrer Mitgliederstruktur, schrumpfenden Nachwuchs sowie Mitgliederzahlen. Rodde hat eine große Anzahl aktiver Vereine und Verbände, die in ihrer Informationsstruktur sehr autark sind – nur wer Mitglied ist oder Kontakte zu Mitgliedern pflegt, weiß von deren bloßer Existenz und deren Aktivitäten. Der Internetauftritt holt die Vereine sowie ihr Tun ins Internet und sorgt somit für eine stärkere Wahrnehmung.

Aktualität gewährleistet

Ein Terminkalender, der in dieser Seite integriert ist, bringt noch mehr Aktualität. Hier können Termine kurzfristig geändert oder abgesagt werden. In einem Newsbereich werden zukünftig alle Neuigkeiten und Nachrichten aus dem Stadtteil zeitnah online gehen. Rheine hat nur noch eine örtliche Tageszeitung, die nicht mehr alle Haushalte in Rodde erreicht. Die Internetseite bietet Vereinen und Verbänden die Möglichkeit, Neuigkeiten aus dem Vereinsleben zu veröffentlichen und somit noch schneller ihre Mitglieder, aber auch Nichtmitglieder zu erreichen. Zusätzlich können sich außerdem örtliche Unternehmen mit einem ausführlichen Porträt und Kontaktdaten präsentieren. Aufgrund der hohen Aktualität wird es eine hohe Frequentierung der Internetseite geben – (Neu-)Kunden können so gewonnen werden. Gleichzeitig bekommt auch die Suchmaschine Google ausreichende Futter. Das erhöht die Chance der Auffindbarkeit des Unternehmens. Die Internetseite ist in einem responsiven Layout erstellt – d.h. die optimale Darstellung ist auf jedem Endgerät gewährleistet, kann somit auch von unterwegs und damit zu jeder Zeit eingesehen werden.

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4 Gedanken zu “Ein Dorf geht online

  1. Ja ein sehr guter Beitrag und genau meine Rede. Ich habe vor kurzem eine Auswertung gemacht über die Bürgermeister Wahlen in Pentling und warum man in der Zweitwahl die richtigen Wähler nicht erreichen konnte.

    Eine Homepage für eine Gemeinde sollte heutzutage Pflicht sein und entlastet auch die Verwaltung. Und wenn man es vernünftig macht, fallen fast keine Kosten ab, aber viele Vorteile. Aber das Umdenken wird sicherlich noch 5 – 10 Jahre dauern. Denn in verschiedenen Parteien sitzen einfach Menschen die noch nicht mal ein Handy bedienen können und sich darüber auch noch rühmen.

    Super Beitrag. Liebe Grüße Roger Taiber

    • Danke für Ihren Beitrag, Herr Taiber. Da haben Sie vollkommen Recht. Hier in Rodde sind die Meinungen auch noch ein bisschen zweigeteilt. Ich selber bin vom Ruhrgebiet in das beschauliche Rodde gezogen und war total überrascht, dass es hier so viel gibt. Nur die Neubürger kommen nicht in den Genuss, diese Dinge auf einfachstem Weg, nämlich auch online, zu erfahren. Das war für mich Anlass, diese Dinge anzustoßen. Die Recherchen haben mir viel Spaß gemacht, ich habe viel über meinen Wohnort erfahren und freue mich, dass nun auch andere davon erfahren dürfen. Gleichzeitig fühle ich mich seitdem enger an den Ort gebunden. Denn wer viel Wissen über seinen Wohnort hat, kann sich damit leichter identifizieren, ist bereit sich zu engagieren und sich einzubringen, um dieses Dorf nicht aussterben zu lassen. Vieles, das bisher im Verborgenen geblieben ist, weil es für die Einheimischen so normal ist, dass sie es selber nicht mehr gesehen haben („Betriebs- oder besser „Dorfblindheit“), erfahren nun alle im Dorf. Es ist ein Dorfmarketing im Kleinen, das das Dorf aus seinem Dornröschenschlaf weckt und Neubürger auf sich aufmerksam macht. Ich freue mich auf noch mehr Projekte hier vor Ort!

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