Kundenmagazin erhöht Kundenbindung

Kundenmagazin

Mit einem Kundenmagazin informieren Unternehmen ihre Kunden und schaffen somit Vertrauen sowie eine enge Bindung. Das steigert langfristig auch die Kaufkraft. (Bild: Meike Kluska)

Haptische Wirkung nicht unterschätzen

In den letzten Wochen habe ich mich mit Dialoginstrumenten beschäftigt, die in der virtuellen Welt genutzt werden können, um mit der Zielgruppe beziehungsweise mit dem Kunden auf Augenhöhe zu kommunizieren: Corporate Blog, Newsletter, Internetseite sowie Social-Media-Kanäle habe ich in der kleinen Serie beleuchtet. Und auch, wenn wir uns in Sachen Kommunikation viel häufiger ins Internet verlagern, ist die Wirkung eines Printmediums nicht zu verachten. Ich selber nehme noch gerne hochwertig gestaltete sowie lesenswerte Magazine in die Hand und wenn sie mich inhaltlich ansprechen, ziehe ich sie der digitalen Version vor. Jeder kennt das Phänomen der E-Books: die Mehrheit der Leser greift doch lieber zum gebundenen Buch, als zum E-Book-Reader.

Öffnet Vertrieb die Kundentür

Um Unternehmensneuigkeiten und Brancheninformationen in Printform der Zielgruppe näher zu bringen, eignen sich besonders gut Kundenmagazine. Es handelt sich dabei nicht um einen Unternehmensflyer, der das Portfolio darstellt, sondern um ein in regelmäßigen Abständen (vier bis sechs mal im Jahr) erscheinendes Informationsmedium. Der Inhalt sorgt, wie bei Corporate Blog, Newsletter, Internetseite sowie Social-Media-Kanäle, für eine enge Kundenbindung und somit zur Erhöhung der Kaufkraft. Gegebenenfalls öffnen sie dem Vertrieb so manche Kundentür und binden Mitarbeiter enger an das Unternehmen – auch Fachkräfte können mit einem Kundenmagazin Einblicke in das Unternehmen erhalten und sich somit vom Unternehmen angesprochen fühlen. Nun spreche ich nicht von einem zehnseitigen, im Schwarz-Weiß-Drucker ausgedruckten, lieblos gestalteten Blättchen, sondern von einem Hochglanzmagazin mit interessanten Beiträgen ausgeschmückt mit aussagekräftigen Fotos und in ein hochwertiges Layout gegossen.

Hochwertig und liebevoll gestaltet

ADAC Kundenmagazin

In den letzten Monaten steht der ADAC stark in der öffentlichen Diskussion: Ob die Mitgliederzeitschrift bald auch ein Kundenmagazin ist? Ich sage: Ja! (Bild: Meike Kluska)

Natürlich liegen hier die Investitionen deutlich höher, als mit einem DINA-4-Ausdruck, jedoch zahlt sich das mittel- bis langfristig aus. Wer es ganz geschickt angeht, findet Werbekunden für ein solches Magazin und deckt somit einen Großteil der Kosten ab. Achtung: Achten Sie darauf, dass das Verhältnis Berichterstattung und Anzeigen ausgewogen ist. Lassen Sie Ihr Kundenmagazin nicht zu einem Werbeanzeigenfriedhof werden. Bevor Sie nun loslegen, braucht es natürlich noch ein kleines Konzept beziehungsweise eine Strategie. Mit welchem Inhalt soll meine zuvor definierte Zielgruppe angesprochen werden. Selbstverständlich darf auch hier ein Redaktionsplan nicht fehlen.

Journalistische verfasste Artikel erhöhen Glaubwürdigkeit

Auch noch ein wichtiger Hinweis von meiner Seite: lassen Sie Konzept und Beiträge nicht von der Sekretärin erstellen, auch wenn sie garantiert tolle Texte schreiben kann. Lassen Sie einen Profi ans Werk. Mit journalistisch sauber recherchierten und geschriebenen Artikeln steigt die Glaubwürdigkeit eines Kundenmagazins – das schafft Vertrauen und Bindung. Gleiches gilt für das Layout! Die Zielgruppe wird es Ihnen danken. Neben dem Know-how in Sachen Erstellung eines Kundenmagazins bekommen Sie außerdem den Blick von Außen, der sich in den meisten Fällen stark von der Betriebsblindheit unterscheidet und viele Dinge sichtbar macht, die Ihnen nicht aufgefallen wären, aber durchaus die Leserschaft interessieren könnte. Apropos Leserschaft: Schreiben Sie nicht an dieser vorbei! Formulieren Sie verständliche Themen, denn am Ende sitzen Sie nicht mit dem Leser zusammen und können ihm Ihre Absichten erklären.

Massive Unternehmenswerbung vermeiden

Vermeiden Sie seitenweise Unternehmenswerbung. Wählen Sie Themen aus, die Ihrer Branche und auch Ihrem Unternehmen nahestehen und liefern Sie den Lesern somit einen Mehrwert. Natürlich darf auf der einen oder anderen Seite auch die Berichterstattung über das Unternehmen nicht fehlen, aber sie muss die anderen Themen nicht überlagern. Der Vorteil eines Kundenmagazins: Hier bestimmen Sie die Regeln, hier können Sie experimentieren und den Leser auch mal verblüffen.

Verbessertes Suchmaschinen-Ranking

Nun werden Sie sagen: „Ja, alles schön und gut, aber der Absatz von Zeitschriften und Tageszeitungen ist in den letzten Jahren gesunken, wer liest das denn dann überhaupt noch mein Kundenmagazin?“ Nun, wir sprechen von Verkaufszeitschriften. Kundenmagazine dagegen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Zum beliebtesten Kundenmagazin gehört mitunter die Apotheken Umschau. Und zum Stichwort Content-Marketing: Wenn Sie Ihr Kundenmagazin mit dem hochwertigen Inhalt nun auch noch online stellen, geben Sie den Suchmaschinen tolles Futter und verbessern so unter Umständen Ihr Ranking.

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