Social-Media gehört in die Unternehmenskommunikation

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Unternehmen sollten Social-Media in ihre Unternehmenskommunikation einbinden – hier treffen sie auf ihre Zielgruppe! Hier der Facebookaccount vom Textakrobat. (Bild: Meike Kluska)

Kommunikation auf Augenhöhe

Im vierten Teil meiner Serie über Dialoginstrumente (Bisher erschienen: Corporate Blog, Newsletter, Internetseite) nehme ich die Social-Media-Kanäle ins Visier. Erst kürzlich feierte der bekannteste unter ihnen seinen 10. Geburtstag. Doch bereits vor Zuckerbergs facebook hatte sich die Kommunikation in das Mitmachinternet (Web 2.0) verlagert. Bis dato eher als private Kommunikationsplattform genutzt, entdecken in den letzten Jahren auch immer mehr Unternehmen Social-Media für sich. Denn hier treffen sie auf ihre Zielgruppen und können mit ihnen in den Dialog treten – Social-Media gehört in die Unternehmenskommunikation.

Klare Strategie

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Füllen Sie das Unternehmensprofil Ihres Social-Media-Kanals mit Leben. (Bild: Meike Kluska)

Auf die jeweils einzelnen Plattformen, ihre Funktionen und Vor- beziehungsweise Nachteile werde ich in diesem Beitrag nicht im Einzelnen eingehen. Ich erkläre, warum Social-Mmedia zum Kommunikationsmix eines Unternehmens dazugehören sollte. Vorab: Eine Social-Media-Strategie ist unerlässlich! Aus dem Bauch-heraus wird mittel- bis langfristig nicht funktionieren, denn schnell gehen die Ideen aus und die Social-Media-Seiten versinken langsam aber sicher im Unternehmensalltag. Klare Zuständigkeiten im Unternehmen, gepflegte Themen- beziehungsweise Redaktionspläne, festgelegte Social-Media-Zeiten sowie ein Monitoring machen Social-Media nicht zu einem notwendigen Übel und lästigen Pflegemuss, sondern zu einem Dialoginstrument, was gerne genutzt wird. Schnell angelegte Kanäle, die als Leichen vor sich hin „vegetieren“, nutzen dem Unternehmen überhaupt nichts. Im schlimmsten Fall reagiert die Community sogar eher negativ auf solche Auftritte.

Teil der Kommunikation sein

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In Social-Media-Kanälen begegnen Unternehmen Ihrer Zielgruppe auf Augenhöhe und kann eine menschliche Seite Zeigen. Das schafft Vertrauen und sorgt für eine Kundenbindung. (Bild: Meike Kluska)

Wer sich auch in Zukunft vor Social-Media verschließt, entzieht sich einer kostenbaren Möglichkeit, die Zielgruppe zu erreichen und mit dieser ins Gespräch zu kommen. Ich wiederhole noch einmal: Über Unternehmen und Produkte wird dort gesprochen und geurteilt – als Unternehmen sollte man ein Teil dieser Kommunikation werden und diese mitbestimmen. Kommunikationsexpertin Kerstin Hoffmann geht sogar ein Schritt weiter, und prognostiziert Unternehmen, die Social-Media-Kommunikation in einen exotischen Kontext packen, eine Überlebensdauer von rund fünf Jahren. Das kann ich nur bestätigen, denn die Kommunikation mit der Zielgruppe hat sich nun einmal ins Internet verlagert – eigentlich für Unternehmen praktisch, denn noch nie war es so einfach die Zielgruppe zu erreichen. Und wir dürfen gespannt sein, welche Plattformen wir in Zukunft im Internet nutzen dürfen und sollten. Und weil sich die Anzahl der „älteren“ Nutzer immer mehr erhöht, werden Unternehmen dort eben auch die kaufstarke Generation antreffen.

Im Dialog auch mit neuen Fachkräften

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Mit einem XING-Profil präsentieren sich Unternehmen potenziellen Fachkräften. (Bild: Meike Kluska)

Auch der Kontakt zu neuen Fachkräften findet heute im Social-Web statt. Mal ganz ehrlich: Wenn Bewerber nach ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber recherchieren und diesen nicht dort antrifft, wo er sich selber bewegt, wie soll er sich dann ein umfassendes Bild von diesem Unternehmen machen? Wie viel Lust hat er dann unter Umständen noch, sein Expertenwissen in den Dienst des Unternehmens zu stellen? Ist es nicht sympathischer, wenn Unternehmen im Social-Web, abseits von der Unternehmens-Internetseite als virtuelle Visitenkarte, auch ihre menschliche Seite zeigen? Gerade in der heutigen Zeit, in der ein dicker Firmenwagen und ein dicker Gehaltsscheck als pro-Entscheidung für einen neuen Arbeitsplatz in den Hintergrund rücken. Und genau da sind wie bei einem wichtigen Punkt: Social-Media erlaubt und ermöglicht Ihnen als Unternehmer eben auch, die menschliche Seite zu zeigen.

Verlagerung in die reale Welt

Und das gefällt Ihrer Zielgruppe, Ihren Kunden. Es schafft bei dieser Vertrauen, das wiederum verstärkt die Bindung und sorgt mittel- bis langfristig zur Erhöhung der Kaufkraft. Hochwertige Texte, eine schnelle Reaktionszeit und interessante Informationen, Tipp & Tricks sind wichtige Zutaten für eine Kommunikation auf Augenhöhe. Beschränken Sie sich im Inhalt, schreiben Sie nicht zu lange Texte, schmücken Sie diese mit Fotos und Verlinkungen. Und treten Sie auch auf anderen Seiten in Erscheinung. Teilen und liken Sie andere Social-Media-Nutzer. So machen sich Unternehmen das Schnellballsystem zu nutzen und erhöhen ihren Bekanntheitsgrad, der sich dann auch in die reale Welt verlagert – garantiert!

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