Der Blog als Dialoginstrument

Serie: Welche Kanäle lassen sich für  die Informationsverteilung nutzen?

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Wichtig: Ein Themenplan sorgt dafür, dass in regelmäßigen Abständen Beiträge zu bestimmten Themen im Blog erscheinen. (Bild: Meike Kluska)

In Unternehmen entstehen Produkte und Dienstleistungen, hier existiert wertvolles Nischen- und Branchenwissen, haben Mitarbeiter unterschiedliche sowie interessante Qualifikationen und hier werden garantiert tagtäglich „Geschichten“ erzählt. Warum das Potenzial nicht einfach nutzen und die Zielgruppe daran teilhaben lassen? „Content is king“ heißt es so schön. Ist dieser hochwertig und nicht werbelastig, erhöht sich das Vertrauen und Unternehmen können so ihre Kunden noch enger an sich binden. Doch wie kommt der „Content“ zum Kunden? In einer kleinen Serie zeige ich auf, welche Kanäle genutzt werden können. Der Corporate Blog macht jetzt den Anfang.

Beiträge können kommentiert werden

Schon seit über zehn Jahren gibt es Blogs, doch erst seit einigen Jahren haben sie eine rasante Entwicklung genommen und werden immer häufiger auch von Unternehmen eingesetzt. Anders als eine Firmeninternetseite, die überwiegend statische Informationen über ein Unternehmen liefert, wird der Unternehmensblog als Dialoginstrument eingesetzt. Über Kommentarfunktionen haben die User die Möglichkeit, die Beiträge zu kommentieren und über die Verknüpfung zu den Social-Media-Plattformen auch die Gelegenheit, die Artikel mit ihren Kreisen zu teilen. Es handelt sich dabei um ein Webtagebuch, deren Beiträge in chronologischer Reihenfolge erscheinen – der aktuellste Beitrag steht dabei an oberster Stelle.

ROI in Sicht

Blogs sollten mit ihren individuellen Beiträgen von einem oder mehreren Autoren überzeugen. Nur wenige Informationen darüber, wer den Blog betreibt und welches Ziel er verfolgt, und natürlich ein Impressum, runden den Blog ab. Wichtig: Bevor der Blog entsteht, sollte ein Unternehmen eine Strategie und einen Redaktionsplan entwickeln, welche Themen dort in regelmäßigen Abständen veröffentlicht werden (Mein Tipp: mind. 2 x im Monat sollte ein Beitrag online gehen). Wenn ein Blog leben soll, muss Zeit investiert werden, Zeit, die sich aber am Ende auszahlt. Denn wer mit interessanten Servicethemen Kunden an sich bindet, wird mittel- bis langfristig auch den ROI (Return of invest) verspüren. Außerdem wichtig: Die Beiträge sollten authentisch, informativ und unterhaltsam sein – auf jeden Fall sollten lange Werbetexte vermieden werden. Wenn die Möglichkeit besteht, kann ein Unternehmen auch mehrere Autoren ans Werk lassen. Das bringt Abwechslung.

Futter für die Suchmaschine

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Ein Blog liefert Futter für die Suchmaschine und verbessert das Ranking. (Bild: Meike Kluska)

In einem Blog können Unternehmen eigene Akzente setzen und müssen sich nicht den Regeln anderer Plattformen unterwerfen. Gleichzeitig liefern suchmaschinenoptimierte Texte in einem Blog jede Menge Futter für die Suchmaschinen und erhöhen somit das Ranking in der Suchliste. Achtung: Ein Blog ersetzt nicht die Unternehmenswebseite. Er ist lediglich ein zusätzliches Instrument, mit dem aktuelle Informationen aus dem Unternehmen heraus der Zielgruppe zur Verfügung gestellt werden können. Hier können Interessierte mit Unternehmen in den Dialog treten. Wer Kritik befürchtet und deshalb Blogs und andere Dialoginstrumente verteufelt, dem sei gesagt: Kritik wird in jedem Fall irgendwo im Netz stattfinden, aber auf Ihrer eigenen Plattform können Sie ganz einfach daran mitwirken und entsprechend darauf reagieren.

Blog bekannt machen

Über unterschiedliche Anbieter können Blogs ganz einfach eingerichtet werden. Der Textakrobat-Blog ist mit WordPress entstanden. Es ist die mittlerweile am meisten genutzte Open-Source-Blogsoftware und funktioniert nach einem Baukastenprinzip. Ist der Blog eingerichtet und die Texte geschrieben sowie veröffentlicht, sollten Sie Ihren Unternehmensblog bekannt machen. Nutzen Sie dafür die Social-Media-Kanäle, setzten Sie Ihr Blog-URL auf Ihre Firmenseite, auf die Visitenkarten sowie in die E-Mail Signatur und erwähnen Sie Ihren Blog in persönlichen Gesprächen. Hochwertige und interessante Beiträge machen die Bekanntheit des Blogs ganz sicher ganz schnell zu einem Selbstläufer und werden Blogs abonniert sowie weiterempfohlen.

Hier ein paar Unternehmensblogs:
http://www.ritter-sport.de/blog/ -> In diesem Blog hat die Community bereits an Schokoladensorten mitwirken dürfen.
http://bluesolution.de/blog/ -> Das Unternehmen blue:solution software GmbH gibt regelmäßige Softwaretipps und berichtet aus dem Unternehmen.
http://blog.daimler.de/ -> Hier verfassen die Mitarbeiter selbst Blogbeiträge.

Hier kann der Textakrobat-Blog abonniert werden. Dafür die E-Mail-Adresse angeben:


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Ein Beitrag zu “Der Blog als Dialoginstrument

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