Ideenpool für das Dorf Rodde

Kommunikation vis á vis

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Mit einem Ideenpool findet in Rodde eine Kommunikation vis á vis statt. (Bild: Meike Kluska)

Nach der Veröffentlichung der Imagebroschüre und Präsentation des neuen Logos – im Rahmen von kleineren Presseterminen wurde die Kommunikationsinstrumente der Öffentlichkeit und der Politik vorgestellt – gilt es nun auch in Zukunft die Wahrnehmung des Stadtteils zu verbessern. Gerade für den Erhalt des Schulstandortes Rodde muss auch weiterhin daran gearbeitet werden, neue Bürger für Rodde zu gewinnen, Alteingesessene enger zu binden und Neuhinzugezogene noch mehr zu integrieren. Und dabei spielt eben auch die direkte Kommunikation eine entscheidende Rolle.

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Es gibt viele Menschen in Dörfern, die Einsatz zeigen und Aktionen auf die Beine stellen. (Bild: Meike Kluska)

Deshalb entstand die Idee zu einem Ideenpool, im Rahmen dessen sich alle Vereine, Organisationen und Institutionen in Rodde für gemeinsame Aktionen finden sollen. Das Wissen über und der Einsatz für sowie in Rodde spielen dabei eine wichtige Rolle. Diese Kompetenz lässt sich bündeln, um für Rodde tolle Dinge auf die Beine zu stellen. Gemeinsam sind die Bürger stark und können den Stadtteil Rodde für die Zukunft wappnen. Im Ideenpool wurden dann Ideen zusammengetragen:

  • Entwicklung einer Internetseite für Rodde:
    Die Inhalte der Imagebroschüre sollen hier noch einmal für das world wide web aufgearbeitet werden. Gleichzeitig soll die Internetseite als digitales schwarzes Brett sowie Veranstaltungskalender dienen und auch Vereine, die keine eigene Homepage haben, die Möglichkeit geben, sich im Internet zu präsentieren. Die Internetseite soll insbesondere junge Menschen ansprechen, damit diese auch über die Geschehnisse in Rodde informiert sind. Bisher wurden Informationen ausschließlich vereinsintern oder über die örtliche Tageszeitung transportiert. Doch diese Kommunikation erreicht heute nicht mehr jeden.
  • Infrastruktur mit kleinem Einzelhandel und/oder barrierefreien Wohnungen verbessern:
    Für die Ansprache eines möglichen Investors soll die Imagebroschüre verwendet werden. Gleichzeitig soll eine Umfrage den Bedarf einer Infrastruktur ermitteln. Das Ergebnis soll ebenfalls als Gesprächsbasis für den Investor dienen. Die Umfrage wurde an alle Rodder Haushalte verteilt.
  • Rundgang mit einem alteingesessenen Rodder:
    Gemeinsam mit dem Heimatverein und Interessierten wird ein Rundgang ausgearbeitet, den ein ortskundiger Rodder leiten soll. Dieser Rundgang spricht ältere und jüngere Rodder gleichermaßen an. Auch hier setzt wieder der Grundsatz an: Nur wer seine Heimat kennt, kann sich mit ihr identifizieren und sich engagieren sowie das Dorf auch in Zukunft voran bringen.
  • Ehemaligentreffen an der Rodder Grundschule:
    Auch die Rodder Grundschule soll weiterhin im Fokus bleiben. Ein Ehemaligentreffen soll alle ehemaligen Schüler der örtlichen Grundschule zusammenbringen. Das Treffen wird mit Hilfe einer ehemaligen und aktuellen Grundschullehrerin organisiert.
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Mit vielen Aktionen auf das Dorf Rodde aufmerksam machen: Die Besucher des Ideenpools ziehen an einem Strang. (Bild: Meike Kluska)

Die Schwierigkeit besteht darin, alle Anwesenden von den gemeinsamen Aktionen zu überzeugen. In vielen Vereinen und Organisationen ist der Veranstaltungskalender für das Jahr eng gefüllt, viele Bürger haben gleich in mehreren Vereinen mehrere Funktionen übernommen. Deshalb muss deutlich gemacht werden, dass die Aktionen nicht als Konkurrenz zu Vereinsveranstaltungen wahrgenommen werden und sich außerdem von ihnen unterscheiden. Deshalb werden Rodde- beziehungsweise vereinsübergreifende Aktionen gesammelt.

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